Drei besondere Sonnenuhren in Bad Bayersoien zu besichtigen


Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts waren Sonnenuhren gemeint, wenn man von Uhren sprach. Heute dienen Sonnenuhren vor allem als Schmuck von Gebäuden und Plätzen. Drei besondere Exemplare, mit dem erforderlichen astronomischen Wissen und ausgeprägten handwerklichen Können vom Bad Bayersoier Steinmetzmeister Karl Kunert gefertigt, sind im kleinen Kurpark an der Kirmesauer Straße zu bewundern.

 

Quader mit fünf Ziffernblättern

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Die Sonnenuhr aus Granit verfügt über fünf plastisch eingearbeitete Ziffernblätter.

Neben einer  Zeitgleichentabelle wurde von Karl Kunert auch eine Funktionsbeschreibung in die Uhr eingearbeitet.

  

 

 

 

 

Schräges Wagenrad

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Die so genannte Wagenradsonnenuhr ruht auf einen 127 cm hohen Sockel.  Auf jeder Seite sindwichtige Informationen über die Funktion der Sonnenuhr eingearbeitet. Allein für die Beschreibung der Achterschleife wurden vom Steinmetzmeister über 1700 Buchstaben in den Granit gehauen.

Das Ziffernblatt der Sonnenuhr hat einen Durchmesser von 100 cm und verfügt über zwei plastisch gehauene äquatorparallele Ziffernblätter: Eines für die Sommerzeit und eines für die Winterzeit.

  

 

 

Globus-Sonnenuhr

globus

 

Die Kugel der Globus-Sonnenuhr hat einen Durchmesser von 60 cm. Der Betrachter kann durch das Drehen eines Edelstahlbügels  wahlweise die Sommerzeit  oder die mitteleuropäische Zeit ablesen.

Durch die gewählte Höhe des Sockels ist es fast jedem  Betrachter möglich, die Kugeloberseite zu sehen.

Steinmetzmeister Karl Kunert hat bereits mit den vorbereitenden Arbeiten für  ein viertes astronomisches Meisterwerk begonnen.